Ilse Fetik: Jede Unterstützung auf dem Weg zu mehr Einkommensgerechtigkeit ist willkommen!

Mehr Gleichstellung für rund eine Million Beschäftigte durch rahmenrechtliche Verbesserungen in KVs

„Wir freuen uns, wenn auch die Grünen erkennen, dass sich durch Rahmenbedingungen in Kollektivverträgen einiges in Sachen Einkommensgerechtigkeit verbessern lässt. Das ist der Hauptgrund dafür, dass sich die GPA-djp seit geraumer Zeit das Thema Gleichstellung zum Schwerpunkt macht – mit Erfolg: Es sind nicht nur einige wenige Kollektivverträge, in denen wir die Berücksichtigung von Elternkarenzen für die Lohn- und Gehaltsentwicklung durchgesetzt haben, sondern das ist vor allem auch in Branchen mit hohem Frauenanteil wie dem Handel oder dem Gesundheits- und Sozialbereich gelungen“, kommentiert Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die aktuelle Forderung der Grünen. Insgesamt profitieren alleine im Organisationsbereich der GPA-djp mittlerweile rund eine knappe Million Beschäftigte von diesen rahmenrechtlichen Verbesserungen.

Weitere konkrete Verbesserungen, die den weiblichen Beschäftigten in den Betrieben zugute kommen, seien außerdem in mühevoller Kleinarbeit in einer Reihe von Kollektivverträgen durchgesetzt worden. Die Berücksichtigung der Karenzzeiten bei der Kündigungszeit, bei den Vorrückungen, beim Urlaubsanspruch, bei der Abfertigung und bei den Jubiläumsgeldern sind wesentliche Fortschritte, so Fetik abschließend: „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber er ist noch weit. In diesem Sinne ist uns auch jede Unterstützung willkommen, die dazu dient, dass Arbeitgeber und ihre Interessenvertretungen den Lippenbekenntnissen in Sachen Einkommensgerechtigkeit konkrete Taten folgen lassen!“

 

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